Ein sehr wirksamer, verhaltenstherapeutischer Ansatz

Die Schematherapie gehört zu der „dritten Welle“ der Verhaltenstherapien. Sie erweitert das rein verhaltenstherapeutische Repertoire um die Hypnotherapie, Gestalttherapie, Transaktionsanalyse und der Objektbeziehungstheorie. Auch kommen grundlegende Elemente aus der Teiletherapie und Aspekte anderer Therapien hinzu.

Die Schematherapie geht davon aus, dass es bestimmte erlernte Grundschemata gibt, die darauf abzielen, die seelischen Grundbedürfnisse zu befriedigen und hierzu das Verhalten von Menschen steuern.

Somit ergibt sich ein effektiver und sinnvoller Ansatz für das Finden der Ursachen einer Störung und die darauffolgende Therapie. In dieser Vorgehensweise ist die Schematherapie einzigartig. Sobald die Grundschemata gefunden sind, können wir gleich dazu übergehen sie zu bearbeiten.

Dabei kommen sowohl imaginative Methoden und die Arbeit mit Stühlen (Stuhldialoge) zum Einsatz.

Die Schematherapie wurde von Jeffrey E. Young aus der „kognitiven Therapie für Persönlichkeitsstörungen“ entwickelt. Sie eignet sich für sehr viele psychische Störungen.

Nützliche Links:

Wikipedia über die Schematherapie